nichtswieweg... vier Abenteurer unterwegs

Reisebericht zu den Fotos
Gefahrene Route
Peru
Fotogalerie vom 05.09.2016 bis 10.10.2016, Peru
Highlights: Cascada de Gocta, Sarcófagos de Karajía, Kuélap, Iglesía de Pollock, Laguna Sausacocha, Quebrada de Rio Santa, Cañon del Pato, Laguna Parón, Parque Nacional Puya Raimondii, Parque Nacional Huascarán, Huanuco - Pampa Vieja Ciudad del Inka, Ayacucho, Cusco, Salinas de Maras, Valle Sagrado, Ollantantambo und Pisac, Rainbow-Mountain

Schmale Bergpisten, Kulturelle Schätze, Herzliche Begegnungen, Halsbrecherische Autofahrer und ständige Höhen um die 4000m, Peru ist an uns nicht spurlos vorbeigegangen. Abenteuerlich und anstrengend war es zugleich, zumal wir das komplette Land von Nord bis Süd ausschliesslich auf Bergstrecken durchquert haben.

Wer hätte das gedacht? In Nordperu bei Jaén stossen wir plötzlich auf unzählige Reisterrassen.
Die Gegend um Jaén gehört bereits zum Einzugsgebiet des Amazonasbecken.
Die 771m hohen Gocta-Fälle gehören zu den höchsten Wasserfällen der Welt. 
Auf unserer Wanderung zu den Gocta-Fällen darf eines nicht fehlen: AROMAT :-)
Im Hintergrund rauschen die Gocta-Fälle "den Bach runter".
Auf einer anderen Wandertour wollen wir die stehenden Sarkophage in den Felsen besichtigen.
Wie diese mit Mumien versehenen Sarkophage in die unzugängliche Nische an einer überhängenden Felswand gekommen sind, bleibt uns ein Rätsel. Zum Glück haben wir ein Teleobjektiv dabei. 
Menschliche Knochen bei den Sarcófagos de Karajía.
Aufgrund ihrer unerreichbaren Lage in der Felswand und so von menschlichen Übeltätern geschützt, sind die Sarkophage immer noch sehr gut erhalten.
Piste auf dem Weg nach Kuélap.
Hier noch im Bau, aber schon bald kann man mit der Seilbahn direkt zu den Ruinen von Kuélap fahren und somit 30km Umweg bzw. 2 Stunden Fahrzeit sparen.
Hoch oben in den Bergen auf rund 3000m liegen die Ruinen der vergangenen Kultur der Chachapoyas.
Wie die Inkas, haben auch die Chachapoyas viele, viele Steine für den Hausbau behauen.
Doch im Gegensatz zu den Inkas sind die Häuser der Chachapoyas rund.
Ein in Stein gehauener Smiley :-)
So haben die Häuser in Kuélap ausgesehen.
Mit Landyfahrern wird's immer schön gemütlich. Am Fusse der Kuélap-Ruinen verbringen wir mit Iris und Stefan aus dem Kanton Schwyz einen unterhaltsamen Abend.
Das Museum von Leymebamba hat mehr als nur diese Mumien-Nachbildungen zu bieten. Über 200 Mumien sind hier in einem Raum ausgestellt. Doch leider dürfen keine Fotos gemacht werden. Da muss wohl jeder selber hingehen und nachschauen. Aber es lohnt sich - denn sie sind ganz schön gruselig!
Die Bergwelt in der Gegend von Leymebamba.
Hier, in der Nähe von Pollock, tragen die Frauen riesige Strohhüte, welche uns an die Sombreros der Mexikaner erinnern.
Etwas ganz Besonderes erwartet uns bei der Iglesía de Pollock.
Die erst seit drei Jahren stehende Kirche wurde mit Mosaik-Arbeiten ...
... von 13 - 16 jährigen Kunststudenten (alle aus der Gegend) verziert.
Diese Arbeiten sind so gut geworden, dass diese jungen Künstler ...
... nach Italien eingeladen wurden, um dort hiesige Mosaik-Arbeiten zu restaurieren.
Bei Neuwahlen in Peru wird oft statt auf Plakaten die Wahlpropaganda direkt auf die Hausmauern gemalt.
Unser Übernachtungsplatz direkt beim Steg der Laguna Sausacocha.
Um eine Distanz von 1km Luftlinie zu überwinden, mussten wir oftmals 1000 Höhenmeter runter und auf der anderen Seite wieder hoch fahren, was eine Gesamtdistanz von 22km ausmachte.
Behelfsmässiger Übernachtungsplatz an einem Steinbruch in der Quebrada Rio Santa.
Quebrada Rio Santa
Die steilen Felswände des Cañon del Pato.
Wie schade, leider ist die Strasse durch den Cañon del Pato mittlerweile asphaltiert.
An der Laguna Parón machen wir es uns gemütlich ...
... und wandern ...
... der türkisblauen Lagune entlang.
Im Hintergrund sieht man den aus dem "Paramount Pictures" bekannten Berg.
Unser Schlafplatz an der Laguna Parón.
Statt auswärts essen zu gehen, macht sich Anita ihr Lieblingsgericht zu unserem Hochzeitstag gleich selbst: Bündner Gerstensuppe.
Wir machen uns auf zum berühmten Nationalpark ...
... mit den vielen, bis zu 10m hoch wachsenden Ananansgewächsen: Puya Raimondii.
Die Puya Raimondii kann bis zu 100 Jahre alt werden.
Dann blüht sie ein einziges Mal und stirbt dann ab.
Parque Nacional Puya Raimondii.
Vom Parque Nacional Puya Raimondii kann man über eine holperige Piste ...
... direkt in den Parque Nacional Huascarán fahren.
Hier oben befindet man sich auf fast 5000m über Meer.
Ein neugieriges Alpaca schaut bei uns vorbei, als wir beim Frühstück sitzen. 
Eine weitere Inka-Ruine ganz alleine für uns, die Vieja Ciudad del Inka bei Huanuco. 
Ein typisches Merkmal der Inka-Bauten, die trapezförmigen Eingangspforten. 
Auch die Inkas standen früher bereits schon auf Wellness, wie man an diesem Bad erkennen kann. 
Adobe Baustil der andinen Hochlandbewohner.
Auf dem Weg nach Ayacucho wird es immer grüner. 
Ayacucho gehört für uns, nebst Cusco, zu den schönsten Städten von Peru. 
Der Dorfplatz bzw. in Südamerika "Plaza de Armas" genannt, ist immer schön herausgeputzt. 
Auch herzige Cafés und gute Restaurants gibt es in Ayacucho. 
Fussgängermeile in Ayacucho. 
Es wird langsam Frühling. 
Ayacucho
Eine in Blüte stehende Puya Raimondii auf dem Weg nach Cusco. 
Glücksbringer auf dem Dach eines peruanischen Hauses. Weiter im Süden des Landes, werden dafür kleine Tonstiere benutzt.
Bei der Inka-Ruine Kishuara sind wir leider auf zwei Grabräuber gestossen, die mit Metalldetektoren versucht haben, einen Teil der ...
... noch nicht ausgegrabenen Gräber zu schänden. 
Blick auf das Dächermeer der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cusco ...
... und die imposante Kathedrale an der Plaza de Armas. 
Wer kennt ihn nicht - den berühmten, 12-eckigen Stein?
In einem kleinen "Lädeli" bekommen wir den Tipp, dass es in Cusco auch einen 14-eckigen Stein geben würde. Mit einer kleinen Karte ausgerüstet, machen wir uns auf die Suche und siehe da, es gibt ihn wirklich.
Da will wohl jemand aber auf Nummer sicher gehen. 
Die schön beleuchteten Kirchen ...
... und Arkaden lassen Cusco ...
... "by night" in einem anderen Licht erscheinen. 
Einer unserer vielen Risse in der Stossstange, nachdem uns der Bus gerammt hat. 
Besonders interessant sind im "Valle Sagrado" die Salzterrassen von Maras anzuschauen. Fast 4000 Becken ...
... werden von einer salzhaltigen Quelle gespiessen, wo man anschliessend einen Monat warten muss, bis das Wasser verdunstet ist. 
Anschliessend wird das Salz in mühseliger Arbeit heraus gepickelt und von den Männern in 50kg Säcken den Berg hochgetragen.
Salinas de Maras
Salinas de Maras
Salinas de Maras
Der kleine touristische Ort Pisac ist für uns Ausgangspunkt, ...
... um die hoch über dem Dorf gelegene, gleichnamige Inka-Stätte zu besichtigen. 
Aufwendig restauriert bekommt man hier einen ausgezeichneten Überblick, wie die Stadt ...
... wohl früher in etwa ausgesehen haben muss.
Besonders imposant anzuschauen sind die terrassenförmig angelegten Gärten, die sich bis tief ins Tal hinunter ziehen.
Ein weiteres Merkmal für die Inka-Bauten, immer eine Top-Lage hoch oben in den Bergen. 
Gegenverkehr
Auf dem Weg zum "Rainbow Mountain".
Kleines, andines Bergdorf.
Wahnsinn - diese Kulisse.
Und hier ist er also, der wohl farbenprächtigste Berg ...
... von Peru, der "Rainbow Mountain". 
Die Aussichtsplattform befindet sich auf 5'075 m.ü.M.. Übrigens Rogers Begleitung, ein treuherziger Hirtenhund.
Wenn man dem touristischen Andrang aus dem Weg gehen möchte, ist ein frühes Aufstehen ein absolutes Muss. Roger ist hier bereits auf dem Rückweg, als die ersten Gruppen anmarschieren.
Wir sind immer wieder erstaunt ...
... in was für schöner Kleidung die Einheimischen ihrer Arbeit nachgehen.
Indigene Hochlandbewohner
...
An solchen Panoramen können wir uns einfach nicht satt sehen. 
Eine grandiose Begegnung erlebten wir mit dieser liebenswürdigen Hirtin. 
Nicht viel Möglichkeiten für einen Übernachtungsplatz. Aber finden tut man immer etwas. 
Mit Glasfasermatten und Epoxitharz ausgerüstet, repariert Roger in Puno die Risse in unserer Stossstange. 
Das war's schon wieder von uns. Wir schicken liebe Grüsse aus dem fantastischen Hochland... Bis bald aus Bolivien!