nichtswieweg... vier Abenteurer unterwegs

Reisebericht zu den Fotos
Gefahrene Route
Bolivien Teil 2
Fotogalerie vom 09.05.2017 bis 31.05.2017, Bolivien
Highlights: Tarija, Potosí, Sucre, Ruta del Che (La Higuera), Santa Cruz de la Sierra, San José de Chiquitos, Puerto Suarez

Während in „Bolivien Teil 1“ mehr die landschaftlichen Aspekte im Vordergrund standen, tauchen wir diesmal in die kulturelle Vielfalt dieses abwechslungsreichen Andenstaates ein. Kunterbunter hätte es wohl nicht sein können, seien es die farbenprächtigen Märkte, Folklore-Shows mit landestypischen Tänzen oder die alljährliche Auto-Rallye durch die Landeshauptstadt. Mit einer Fahrt auf der legendären „Ruta del Che“ runden wir unsere Tour durch Bolivien ab.

Farbenprächtige Orchidee
In Tarija werden wir sehr herzlich von Fernanda und Pablo (2. und 3. Personen von links) empfangen. Weil sie so begeistert von unserem Duro waren, musste gleich die ganze Belegschaft mit auf's Foto. 
Tanken in Bolivien ist teilweise recht zeitaufwendig, da man mit einem ausländischen Fahrzeug oft gar kein Diesel an der Zapfsäule bekommt. Des Rätsels Lösung: man muss sein Fahrzeug ausser Sichtweite der Tankstelle parkieren und mittels Kanistern das Fahrzeug selber befüllen. 
Diese Landschaft erinnert uns stark an den Norden von Argentinien. Hier sind wir aber auf dem Weg Richtung Potosí.
Potosí ist mit 4'065m ü. M. die zweithöchstgelegene Grossstadt in Bolivien. 
Nicht mehr so hoch wie Potosí, dafür um einiges schöner ist Sucre, die Hauptstadt des Landes.
Als wir nach Sucre kommen findet gerade ein grosser Event statt, eine mehrtägige Auto-Ralley durch die Stadt und das Hinterland. 
Dieser Pilot muss noch ein bisschen üben, fährt er doch mit vollem Tempo in die Absperrung hinein. 
Auch die Kleinen kommen bei diesem Grossanlass nicht zu kurz, Luftballons gibt es in allen Variationen. 
Blick auf das Dächermeer von der 240'000 Einwohnerstadt Sucre.
Wir lieben das Einkaufen auf dem Markt und die Schwätzchen mit den Marktfrauen. 
In Bolivien finden wir endlich mal wieder Gemüse, das richtig Freude macht. 
Unser Lieblingsmarkt in Sucre ist der "Mercado Campesino". Hier findet man alles, was das Herz begehrt. Und wer noch ein Lamaföten zwecks Glücksbringer gebrauchen kann, kommt auch auf dem Hexenmarkt auf seine Kosten.
Fleisch auf dem Markt einkaufen ist dann doch eher einwenig gewöhnungsbedürftig. 
Wie wäre es mit ein paar Kuhfüssen?
Felicidad und Anita bei der Suche nach dem geeigneten Stoff für unsere Sitzbezüge. 
Der gekaufte Stoff bringen wir zu einer Sattlerei und lassen uns komplett neue Bezüge für die Sitzgruppe in der Kabine ...
... und neue Polsterbezüge für die Frontsitze schneidern. Mit diesem Sattler haben wir einen echten Glücksgriff gelandet, denn das Ergebnis ist einfach perfekt geworden.
Das schöne an Sucre ist, dass man die ganze Stadt zu Fuss ablaufen kann. So geniessen wir es auch mal wieder richtig, uns ins Nachtleben zu stürzen.
Sucre by night.
An einem Abend besuchen wir eine Folklore-Show im "Orígenes Bolivianos".
Anita wird mehrmals aufgefordert das Tanzbein mitzuschwingen. 
Tänze aus allen Regionen Boliviens werden aufgeführt.
Unser Favorit ist ein Auszug aus der "La Diablada" von Oruro. 
Soviel Programm macht hungrig. Anita bestellt diese Pizza für sich alleine und war am Schluss doch noch froh, dass es ein paar weitere Mitesser am Tisch gab. 
Dieser Hut gehört zu der typischen Kopfbedeckung der Tarabuco-Bewohner. 
Jeden Sonntag findet in diesem beschaulichen Dorf ein farbenprächtiger Markt statt. 
Frühmorgens sind noch keine Touristen unterwegs und man kann sich gemütlich unter die Einheimischen mischen. 
In Tarabuco gibt es Kunsthandwerk für jedermanns Geschmack. 
Traditionelle Kopfbedeckung der Tarabuco-Bewohner, welche jeweils am Sonntag oder zu besonderen Anlässen angezogen wird. 
Einkaufen auf dem Dorfmarkt. 
Dieses Foto wiederspiegelt für uns die Farbenvielfalt Boliviens. 
Kaum sind wir wieder in tieferen Höhenlagen, spriesst das Grün in allen Variationen. 
Auf dieser Tafel steht geschrieben, dass es verboten ist mit Dynamit zu fischen :-). 
...
Unterwegs auf der legendären "Ruta del Che". 
Eine "Che Guevara" Statue trohnt am kleinen Dorfplatz im Dörfchen La Higuera. 
In dieser ehemaligen Schule wurde "Che" am 09. Oktober 1967 erschossen. Die Schule wurde nun zu einem kleinen Museum umfunktioniert.
Ein Franzosenpaar betreibt die gemütliche "Casa de la Telegrafista" in La Higuera. 
Im kleinen Restaurant kann man auf Vorbestellung richtig gut dinieren. 
Entlang der "Ruta del Che" fahren wir Richtung Vallegrande. 
Kaum verlassen wir die Bergregion wird es kalt, feucht und neblig. 
Fahrt entlang des Nationalparkes "Amboró".
Das von Jesuiten gegründete Dorf San José de Chiquitos verfügt über eine Jesuitenkirche, welche fast eine ganze Seite der Dorfplaza einnimmt. 
Blumenpracht in San José de Chiquitos.
Dieses herzige Bambi haben wir bei der "Villa Chiquitana" in San José de Chiquitos entdeckt. 
...
In Puerto Suarez, der Grenzstadt zu Brasilien (Corumbá), finden wir einen richtig idyllischen Platz zum Übernachten an der Lagune Cáceres vor.
Eine wunderschöne Schlange, wenn auch leider mausetot :-(. 
Kleiner Bootshafen an der Lagune Cáceres in Puerto Suarez. 
Puerto Suarez
Und wir verabschieden uns nun von Bolivien und melden uns wieder mit mehr News aus Brasilien - Até logo!