nichtswieweg... vier Abenteurer unterwegs

Reisebericht zu den Fotos
Gefahrene Route
Reisekosten
Argentinien - Der Osten
Fotogalerie vom 30.07.2017 bis 07.09.2017, Argentinien
Highlights: Sümpfe von Iberá, Mercedes, Puerto Madryn, Ruta Provincial 42 - Playa Las Canteras, Península Valdés, Balneario El Cóndor, Buenos Aires

Auf diesem Reiseabschnitt geht es bei uns mal wieder tierisch zur Sache. So starten wir im tropischen Nordosten des Landes mit einem Abstecher ins Tierparadies bei den „Sümpfen von Iberá, verweilen ein paar Wochen in Patagonien bei den sanften Riesen auf der Península Valdés, besuchen die grösste Felsensittich Kolonie Südamerikas und tauchen nochmals ein in die kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt, Buenos Aires.

Wieder in Argentinien angelangt, besuchen wir als Erstes die Sümpfe von Iberá.
Nicht nur der "Federal", wie dieser markante Vogel auf Spanisch genannt wird, ...
... sondern auch Wasserschweine und viele weitere Tierarten sind in diesem riesigen Sumpfgebiet heimisch.
Farbige Blumenpracht in den Sümpfen von Iberá.
Selbstverständlich erkunden wir die Sümpfe diesmal auch auf dem Wasserweg.
Eine gelbe Anakonda verdaut ihre verschlungene Beute.
Auch in den Sümpfen von Iberá sind die Kaimane auf der Lauer. 
Lieber Martin, dieser Baby-Kaiman ist nur für Dich ;-).
Ein Wasserschwein zieht in der untergehenden Abendsonne von dannen.
Ein Pampas-Hirsch, entdeckt in den Sümpfen von Iberá.
Auch eine kleine Gruppe Brüllaffen hat sich dieses Sumpfgebiet zu ihrer Heimat auserkoren.
...
In Mercedes befindet sich eine Art Wallfahrtsort zu den Ehren des berühmten ...
... Volkshelden "Gauchito Gil", um für verschiedene Dinge des Lebens um seine Gnade zu bitten.
Nein, wir sind nicht mehr in den Sümpfen von Iberá, sondern in der Region La Pampa. Doch seit Monaten anhaltender Regen ...
... hat diese Region zum Leidwesen der hiesigen Bauern in ein riesiges Sumpfgebiet verwandelt.
Des Bauern Leid, ist des Fotografens Freud.
Hurra - wir sind wieder in Patagonien. Da müssen wir doch mal kurz aussteigen, einen Juchzer laufen lassen und natürlich ein Foto schiessen.
Im Gebiet rund um den "Golfo Nuevo" versammeln sich von Juli bis in den November ...
... die Südkaper, ...
... um hier ihre Jungen zu bekommen.
 Die frisch geborenen Kälber bleiben zusammen mit ihrer Mutter während drei Monaten ...
... im Schutz der riesigen Bucht ...
... und schwimmen täglich an unserem Standplatz bei der Playa Las Canteras vorbei.
Ein ausgewachsener Südkaper kann bis zu 80 Tonnen schwer werden und wenn dann so ein Tier zu einem Sprung ansetzt, sollte man ganz schnell die Kamera hervornehmen.
Traumhafte Sonnenaufgänge belohnen das frühe Aufstehen. 
Frühstück mit Aussicht an der Playa Las Canteras.
Unterwegs auf der Península Valdés fahren wir hinaus zu der Bucht an der Playa Pardelas.
Walflossen-Monument im einzigen Dorf der Halbinsel, Puerto Pirámides.
In der Nähe von Puerto Pirámides befindet sich eine Seelöwen-Kolonie, welche wirklich sehenswert ist.
Im Vergleich zu den Aussichtspunkten im Norden der Halbinsel sieht man hier die Tiere etwas näher.
An der Playa Pardelas verweilen wir 9 Tage. Hier gibt es überhaupt keine Infrastruktur, ... 
... dafür wahnsinnig tolle Walsichtungen.
Da man von der Playa Pardelas über eine Landzunge weit hinaus ins Meer laufen kann, bekommen wir solche Sprünge ...
... fast jeden Tag zu Gesicht.
Während Roger einen anderen Südkaper im Visier hat, schwimmt im gleich noch ein anderer vor der Linse vorbei.
Diese Hautwucherungen und der extrem grosse Kopf, welcher ein Drittel der Gesamtkörperlänge einnimmt, sind ein Merkmal für die Südkaper.
Eine Gruppe Kormorane hält ebenfalls Ausschau nach den Walen. 
Die Südkaper können verschiedene Kolorierungen haben, wobei uns dieser mit seinem weissen Bauch besonders gut gefällt.
Und hier noch der Klassiker :-).
Ein Kalb setzt zu seinem Sprung an. 
Diese Landzunge an der Playa Pardelas ist unser absoluter Lieblingsplatz. Hier verbringen wir Stunden und warten auf schöne Sprünge.
Bis heute ist immer noch nicht ganz geklärt, weshalb die Wale überhaupt springen. Man vermutet jedoch, dass es sich hiermit um eine Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Walen handeln könnte.
Und hier noch ein Foto eines einfarbigen Südkapers.
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Voller Glücksgefühle stossen wir an auf unsere schönen Wal-Sichtungen.
Ein Blick auf die Bucht der Playa Pardelas.
Während der Ebbe verziehen sich die Wale etwas weiter nach draussen. 
Eines morgens spaziert eine kleine Gruppe Guanacos an uns vorbei.  
Dünenlandschaft auf der Península Valdés. 
Als ein Sturm aufzieht, müssen wir unseren Platz an der Playa Pardelas verlassen und suchen Schutz beim nahegelegenen Aussichtspunkt.
Wehe wenn der patagonische Wind aufdreht, dann wird es ungemütlich. 
DAS ist Patagonien!
Der Duro, einfach ein super geiles Fahrzeug. Und dann gleich noch Zwei davon :-).
Der Südkaper, welcher übrigens zu der Familie der Glattwale gehört, kann bis zu 18m lang werden.
Selbst ein Walkalb wiegt schon bei der Geburt zwischen einer und eineinhalb Tonnen. Dieses Jungtier bringt jedoch bestimmt schon 5 Tonnen auf die Waage.
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Ab und zu kann es sogar vorkommen, dass ein Kalb weiss auf die Welt kommt. Wir haben diesen auf den Namen "Branchli" getauft.
Eigentlich wollten wir ja den Sonnenaufgang fotografieren, aber da sind uns gerade zwei Wale in die Quere gekommen. 
Gemütlich machen sie am Morgen ihre Aerobic-Übungen.
Der Stellplatz an der Playa Las Canteras ist fest in Schweizer Hand.
Erneut werden wir von einem traumhaften Sonnenaufgang aus den Federn geholt.
Auch diese zwei Frühaufsteher wärmen sich an der morgendlichen Sonne auf. 
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Eine Walkuh beim Floaten, das sieht ja auch sehr gemütlich und relaxt aus. 
Und weil wir von den sanften Riesen einfach nicht genug bekommen können, kommt hier jetzt aber wirklich das letzte Foto. 
Das ist unser neuer Rekord! In unserem Duro finden tatsächlich 8 Personen einen Sitzplatz. Dann kann die grosse Abschiedsparty ja steigen :-). Tschüss liebe Reisefreunde, tschüss liebe Südkaper!
Entlang der "Ruta Provincial 1" fahren wir ...
... auf einer gut erhaltenen Piste ...
... ins Balneario El Cóndor.
Hier befindet sich erneut eine tierische Attraktion und wir besuchen ...
... die grösste Felsensittiche-Kolonie Südamerikas.
Da haben wir doch glatt ein Paar beim Synchronfliegen erwischt.
...
In den kilometerlangen Steilklippen nisten die Felsensittiche in kleinen Höhlen. 
Hier herrscht ein reger Betrieb und vorallem ein ohrenbetäubender Lärm. 
Ab und zu sieht man auch mal einen Einzelgänger, ... 
... aber meistens sind die Sittiche doch als Paar unterwegs.
Wir sind nun in der Landeshauptstadt angekommen und besuchen Buenos Aires mittlerweile das fünfte Mal. Diese Bepflanzung beim Obelisken haben wir neu entdeckt.
Gleich geblieben ist hingegen der Regierungssitz in der "Casa Rosada".
Vor dem Kongressgebäude finden gerade ein paar Demonstrationen statt aufgrund des mysteriös verschwundenen Argentiniers "Santiago Maldonado".
Im farbenfrohen Armenviertel "La Boca" fand der Tango seinen Ursprung.
Heute wurde die Gegend touristisch aufpoliert und zumindest tagsüber sicherer gemacht.
Schön anzusehen sind die kunterbunten Häuser auf jeden Fall. 
Wenn man genau hinschaut entdeckt man immer wieder kleine, herausgeputzte Hinterhöfe.
Wir schlendern durch die farbenfrohen Gassen von La Boca.
Typische Souvenirs im Stadtteil La Boca.
Knallige Farben, das ist das Markenzeichen dieser Gegend. 
Nebst viel Kitsch findet man aber auch ab und zu richtig schön hergestelltes Kunsthandwerk.
Von der Kirche "Nuestra Señora de Belén wechseln wir ...
... zum wohl skurrilsten Friedhof der Stadt, nach Recoleta.
Auf diesem Friedhof hat sich die argentinische Oberschicht teilweise riesige Mausoleen erbauen lassen.
Doch das berühmteste und mit den meisten Blumen geschmückte Grab ist immer noch das der unvergesslichen ...
... Evita Perón. 
Zusammen mit unserer Freundin Mónica machen wir die Stadt zu Fuss unsicher. 
Die Plaza Francia gehört zu unseren Lieblingsplätzen in Buenos Aires.
Auch die futuristische Blume, die Floralis Genérica, funktioniert tatsächlich immer noch. 
Die wohl eindrücklichste Bücherei in der Stadt findet man beim Ateneo. 
Im "El Querandí" haben wir eine Tangoshow mit Nachtessen gebucht. 
In dieser Show werden die verschiedenen Entwicklungsepochen des Tangos aufgeführt. 
Selbst die Bar-Theke muss mal schnell als Tanzfläche herhalten.
Melancholisch und elegant, so bleibt uns der Tango in Erinnerung. 
Und nun verabschieden wir uns von einem Land, das für uns wie zu einem zweiten zu Hause wurde. Insgesamt 1,5 Jahre haben wir in diesem fantastischen Land verbracht. Der Abschied fällt uns schwer. Doch irgendwann kommen wir wieder. ADIOS ARGENTINA!