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Gefahrene Route
Kolumbien Teil 2
Reisebericht vom 08.07.2016 bis 30.07.2016, Kolumbien
Highlights: Embalse- und Piedra del Peñol, Guatapé, Medellín, Hacienda Guayabal, Salento, Desierto de la Tatacoa, Ausgrabungen von Tierradentro, Popayán, Ausgrabungen von San Agustín, Trampolin de la Muerte, Santuario de Las Lajas

Schöne Aussichten, interessante Städte, Kaffeeplantagen und Wüstenfeeling, dazu kulturelle Abstecher zu den zwei bedeutendsten Ausgrabungsstätten, knackige Pisten und ein Wallfahrtsort der besonderen Art, auch der zweite Teil von Kolumbien bescherte uns Highlights am Laufmeter.

Aussicht vom Feinsten - Piedra del Peñol, aufdringliche Hände und Guatapé (Antioquia)

Von Bogotá aus unternehmen wir erneut einen Schlenker und fahren wieder hoch Richtung Norden. Unser nächstes Ziel ist die „Embalse de Peñol“ mit dem gigantischen „Piedra del Peñol“, einem 220m hohen Granitmonolithen, auf welchem man angeblich den schönsten Ausblick der Welt geniessen darf. Doch diese Aussicht muss man sich zuerst verdienen. 740 schweisstreibende Stufen gilt es zu überwinden bis man den höchsten Punkt erreicht hat. Aber es lohnt sich, denn der 360-Grad-Blick über den Stausee mit den vielen verwinkelten Halbinseln ist einfach fantastisch. Von hier oben haben wir aber nicht nur einen tollen Blick ins Hinterland, sondern auch auf den Parkplatz, wo Hägar und Mogli abgestellt sind. Und wie immer möchte man natürlich mit einem kurzen Blick nach dem Rechten schauen und so trauen wir unseren Augen kaum, als sich eine Gruppe Kolumbianer an unseren Autos zu schaffen macht. Während die einen versuchen beim Hägar die Türe zu öffnen, bedienen sich die anderen am Mogli. Uii, das geht jetzt aber gar nicht. Claudia und ich pfeifen und rufen vom „Peñol“ herunter was das Zeug hält, bis die Gruppe dann beschliesst, weiterzuziehen. Aha, geht doch!

Kaum sind wir aber wieder beim Parkplatz angekommen, versucht schon die nächste Familie wieder am Mogli die Türe zu öffnen. So, jetzt ist aber Schluss mit lustig. Ich mache die Familie darauf aufmerksam, dass man so etwas nicht macht und ernte darauf verständnislose Blicke. Die Kolumbianer haben, was Privateigentum betrifft, einfach eine andere Auffassungsgabe als wir, und so gilt auch eine geschlossene Türe noch lange nicht als Grund, nicht ins Fahrzeuginnere hineinzuschauen. Zwar merken wir, dass „die Besucher“ nicht wirklich einbrechen wollten, trotzdem ist es ein eher befremdliches Gefühl. Aber da hier die Menschen wirklich überaus freundlich und auch immer sehr hilfsbereit sind, kann man ihnen nicht böse sein. Wie heisst es so schön, andere Länder - andere Sitten!

Vom Peñol aus fahren wir weiter ins nahegelegene Guatapé, einem herzigen Städtchen mit bunt bemalten Häusern und aufwendig verzierten Hausfassaden, welche einen farbenfrohen Kontrast zu den bisher besichtigten Kolonialstädten darstellt.

Medellín - von Pablo Escobar und Dieseleinspritzdüsen (Antioquia)

Für uns war schon im Vorhinein klar, dass wenn wir in Kolumbien sind, auf jeden Fall die Stadt Medellín besichtigen möchten. Nicht weil es jetzt hier an unzähligen Sehenswürdigkeiten wimmeln würde, sondern weil wir einfach schon früher einige Bücher über Kolumbien und speziell über das Medellín-Kartell mit dem Drogenboss Pablo Escobar gelesen haben und jetzt einfach mal den Ort des Geschehens anschauen möchten. Wir fahren zum „Hostal Al Bosque“ in Santa Elena, welches hoch über Medellín liegt und dem Reisenden einen perfekten und sicheren Stellplatz bietet um die Stadt zu erkunden. Von hier oben kann man dann auch mit der topmodernen Metrocable (Seilbahn) über 1000 Höhenmeter hinunter in den Talkessel von Medellín fahren und erhält dabei einen grandiosen Überblick über die 2,5 Millionen Metropole. Wir spazieren durch die interessante Plaza Botero mit den üppig gestalteten Monumentalfiguren und tauchen ein in das quirlige Stadtleben. In Sachen Schönheit wird jetzt Medellín bestimmt keinen Preis verliehen, dafür sind die einzelnen Verkaufsgeschäfte umso interessanter. Hier bekommt man einfach alles, was das Herz begehrt.

Unser nächster Stopp mag jetzt vielleicht ein bisschen komisch klingen, aber wir möchten uns das Grab von „Pablo Escobar“, einem der mächtigsten Drogenbarone überhaupt und ehemaliger Boss des Medellín Drogenkartells, anschauen. Es braucht schon ein bisschen Recherche im Internet bis wir herausfinden, wo er begraben liegt und wie wir überhaupt dahin kommen. Sein Grab befindet sich recht weit ausserhalb der Stadt und so fahren wir mit der Metro bis zu der Station „Sabaneta“ und laufen von dort zu Fuss weiter bis zum Friedhof „Jardines de Montesacro“. Irgendwie ist es schon ein eigenartiges Gefühl auf einmal hier zu stehen und auf das Grab dieses Menschen zu blicken, auf dessen Befehl so viele Menschen ermordet wurden. Für den Rückweg nach Santa Elena leisten wir uns ein Taxi und weil wir so einen lieben Taxifahrer erwischt haben, gibt es zusätzlich zum verhandelten Preis gleich noch eine kostenlose Stadtführung dazu.

Pünktlich auf die Minute erreichen wir unser Hostal, wo wir uns bereits mit Esteban verabredet haben. Und so beginnt nun auch die Geschichte mit unserer Dieseleinspritzdüse. Es war einmal vor langer langer Zeit eine Motorenwäsche in Guatemala, welche Mogli ganz und gar nicht gefallen hat. Seit dem weist der Motor eine Störung auf, sodass sich die Motordrehzahl auf 2500 Touren beschränkt, danach riegelt der Motor ab. Fahren können wir trotzdem, jedoch mit beschränkter Leistung. Dank unseres Diagnosegerätes und der Hilfe von Andreas Bauer, unserem Duro-Spezialisten zu Hause, können wir das Problem auf den Sensor der Einspritzdüse lokalisieren. Zwar haben wir das Ersatzteil schnell erhalten, doch mit dem Ausbau der besagten Einspritzdüse klappt es einfach nicht.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen starten wir in Medellín erneut unser Glück mit dem Ergebnis, die Düse ist immer noch nicht draussen und unser Duro läuft auch nicht mehr. Das Gute daran, jetzt muss definitiv gehandelt werden. Gemäss Andreas benötigen wir einen Gleithammer, den es hier aber nirgendwo aufzutreiben gibt. Gemäss dem Motto - was es nicht gibt, wird kurzerhand hergestellt, begibt sich Roger zusammen mit David, dem Hostalbesitzer, zu einer nahegelegenen Schlosserei. Nach über einer Stunde tauchen die Beiden mit einem perfekt nachgebildeten Gleithammer wieder auf. Doch auch mit dem richtigen Werkzeug in der Hand gelingt es nicht, die Düse herauszubekommen, da das Gewinde der Düse zerstört wurde.

Nun kommt Esteban ins Spiel, der extra nach seinem Feierabend mit seinem mobilen Schweiss-Salon auf seinem Motorrad bei uns vorbeifährt. Doch auch der Versuch, den Gleithammer direkt mit der Düse zu verschweissen schlägt fehl, da auf dem Camping die 110 Volt Stromversuchung zu instabil ist. Um sauber schweissen zu können benötigt er 220 Volt, was auf dem Platz aber nicht vorhanden ist. Zudem zieht ein heftiges Gewitter auf und so müssen wir die Reparatur auf den nächsten Tag verschieben. Wieder nach seinem Feierabend taucht Esteban bei uns auf, mit dabei über 60m Kabel im Gepäck, wo wir so bei einem entfernten Haus 220 Volt abzapfen können. Und man glaubt es kaum, diesmal gelingt die Schweissnaht perfekt und mit kräftigen Stössen am Gleithammer löst sich endlich die Einspritzdüse vom Motorblock. Auf dem Platz wird gejubelt, haben wir doch mittlerweile unzählige Zuschauer angelockt und Roger vollführt einen Freudentanz. Uff, was für ein Aufwand für etwas, das zu Hause wohl in weniger als einer halben Stunde erledigt wäre. Der Einbau der neuen Einspritzdüse war im Vergleich zum Ausbau dann geradezu ein Kinderspiel.

Kaffetour auf der „Hacienda Guayabal“ (Caldas)

Obwohl wir mittlerweile schon in einigen Ländern eine Kaffeeführung unternommen haben, möchten wir uns in Kolumbien doch noch eine weitere anschauen, und so fahren wir zur vielgerühmten „Hacienda Guayabal“. Hier darf man ebenfalls übernachten und kann so gemütlich am nächsten Tag an einer Führung teilnehmen, wenn man das möchte. Wir buchen die Spanisch sprechende Tour und starten so zusammen mit einer Argentinischen Familie die Besichtigung. Während 4 Stunden spazieren wir durch die riesige Hacienda und lernen alle wichtigen Schritte welche nötig sind, von der Aussaat bis zur ersten Ernte. Ausserdem dürfen wir uns im Kaffeekirschen pflücken üben, bepackt mit einem Körbchen geht es ab in die Büsche und der Wettbewerb startet. Nach der Tour decken wir uns noch reichlich mit Kaffee ein, als Vorsorge für die nachfolgenden Länder.

Salento und die Wachspalmen (Quindío)

Wenn man schon in der Kaffeezone unterwegs ist, dann führt kein Weg vorbei an Salento, einem weiteren farbenfrohen Städtchen erbaut im Paisa-Stil. Es ist Wochenende und wir werden von den Menschenmassen fast erschlagen. Nichts desto trotz stürzen wir uns ins Getümmel, geniessen wieder einmal internationale Küche und eine Bar mit Livemusik. Eine weitere Attraktion in dieser Gegend sind die Palmas de Cera (Wachspalmen), welche bis zu 60m hoch werden können und zu den höchsten Palmenarten der Welt zählen.

Abstecher in die Wüste zur „Desierto de la Tatacoa“ (Tolima)

Nachdem wir uns in den letzten Wochen viele Städte angeschaut haben, zieht es uns nun in die Einsamkeit. Das heisst für uns erneut die Kordillere zu überqueren, diesmal aber von West nach Ost. Kaum vorstellbar, wie sich nun die Landschaft ändert. War es zuvor noch üppig grün, tauchen nun vor uns meterhohe Kandelaber-Kakteen auf und die Erde zeigt sich staubtrocken. Unser nächstes Ziel ist die Tatacoa-Wüste. Um hierher zu gelangen wählen wir erneut eine Piste, welche uns durch schönste Wüstenlandschaften führt und abenteuerliche Brücken ohne Brüstung und Gewichtsangaben überqueren lässt, Adrenalin pur. Aber so macht es ja Spass. Hier fällt es einem auch nicht schwer, einen geeigneten Übernachtungsplatz zu finden. Die Temperaturen betragen tagsüber angenehme 30 Grad und so lässt sich auch ein Spaziergang durch den kleinen Canyon El Cuzco sehr gut bewältigen.

Ausgrabungsstätte von Tierradentro (Cauca)

Von der Tatacoa Wüste aus unternehmen wir erneut einen Abstecher in die Berge und schrauben uns hoch zu den Ausgrabungen von Tierradentro. Diese Stätte liegt in einem Guerilla-Gebiet und war bis vor wenigen Jahren nur mit Risiko zu bereisen. Heute sieht die Lage wesentlich sicherer aus und so lassen wir es uns nicht nehmen, dahin zu fahren. Schon alleine die Strecke nach Tierradentro ist eine absolute Augenweide und als wir dann das kleine, verschlafene Nest erreichen, fühlen wir uns auf Anhieb wohl. Hier herrscht eine Gemütlichkeit, wie wir sie nur selten anderswo entdeckt haben. Da das kleine Dorf an einem Hang erbaut wurde ist es nicht so einfach, einen ebenen Platz für unseren Mogli zu finden. Bei einem 90-jährigen Herrn werden wir fündig und dürfen in seinem Garten campieren. Im ganzen Dorf haben sich gerade mal 8 Touristen inklusive uns Beiden eingefunden, also von Massentourismus kann hier noch keine Rede sein.

Am nächsten Morgen klopft es bei uns an der Tür und ich höre jemanden rufen - Señora - Señora. Huch - wer ist das denn? Da Roger noch am Schlafen ist, gehe ich raus, und da wartet tatsächlich schon der 90-Jährige vor unserer Türe und bringt uns zwei Tintos (schwarzer Kaffee) vorbei. Wow - was für ein Service. Ein Grund mehr, weshalb man Kolumbien einfach lieben muss. So starten wir gut gestärkt zu unserer Entdeckungstour und stapfen den steilen Pfad berghoch zu den ersten Totengräbern. Hier werden wir von einem Parkwächter begrüsst, der uns die verschiedenen Grabkammern öffnet und wartet, bis wir wieder hochkommen. Über steile Stufen gelangt man in die Tiefe und kann so die teilweise immer noch sehr gut erhaltenen Wandmalereien und verzierten Säulen in den Gräbern erkunden. Wir klettern von einer Totenkammer zur nächsten, teilweise müssen wir unsere eigene Taschenlampe benützen, da nicht alle illuminiert sind. Da die verschiedenen Ausgrabungen so weitläufig verteilt sind, benötigen wir über 5 Stunden und haben immer noch nicht alles gesehen.

Tags darauf heisst es dann früh aufstehen, denn wir wollen die Piste von Tierradentro nach Popayán nehmen. Das ist jetzt die einzige Strecke, wo wir uns mal nach der Sicherheitslage erkundigt haben. Wir erhalten verschiedene Auskünfte von „gefährlich“ bis zu „tagsüber wäre es sicher“ und andere meinen, es wäre „gar kein Problem“. So entscheiden wir uns für die dritte Variante und starten einfach frühmorgens. Die Strecke ist landschaftlich wunderschön und darüber hinaus auch fahrtechnisch wieder mal ein bisschen herausfordernd. Aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Tagen hat sich die Piste in eine einzige Schlammschlacht verwandelt und wenn es teilweise neben einem steil den Abhang hinunter geht, betet man doch schon mal, dass man bloss nicht abrutschen werde. Viele LKW‘s haben sich im Schlamm festgefahren, sogar bei einer Strassenwalze geht rein gar nichts mehr. Mogli schlägt sich tapfer und für einmal können wir unsere Mud-Terrain Reifen so richtig gut gebrauchen. Die Strecke beträgt gut 100km, davon sind 70km asphaltiert. Aber für die 30km Piste benötigen wir doch über 3 Stunden.

Kurzer Stopp in Popayán (Cauca)

Nun liegt bereits unsere letzte Kolonialstadt in Kolumbien auf dem Programm, Popayán. Im Vergleich zu den letzten Städten, wo die Häuserfassaden oft sehr bunt bemalt waren, sticht in Popayán die Farbe weiss hervor, weshalb die Stadt auch „Ciudad Blanca“ genannt wird. Hier legen wir nur einen kurzen Stopp ein, stocken unsere Vorräte mit kolumbianischen Köstlichkeiten auf und düsen dann schon wieder ab auf die andere Seite der Cordillera, wieder von West nach Ost und mittlerweile schon das vierte Mal.

San Agustín (Huila) und Piste „Trampolin de la Muerte“ (Putumayo)

Unser nächstes Ziel ist die archäologische Fundstätte von San Agustín, wo teilweise riesige, monolithische Stein- und Felsskulpturen entdeckt wurden, welche bis ins Jahr 3000 v. Chr. zurückgehen.

Von hier fahren wir weiter nach Mocoa, wo wir zufälligerweise 2 andere Reisepaare aus CH/DE treffen und einen geselligen Abend zusammen verbringen. Unsere Route haben wir extra so gelegt, dass wir die Piste von Mocoa nach Pasto befahren können, welche auch den schönen Beinamen „Trampolin de la Muerte“ (Sprungbrett in den Tod) trägt. Dies steht für eine enge Piste, steile Abhänge und nebelverhangene Wälder. Bei schönstem Wetter fahren wir los, doch kaum erreichen wir den Anfang der Piste, beginnt es aus vollen Eimern zu giessen.

Na ja, so verleiht es der Strecke noch ein bisschen mehr Abenteuercharakter. Trotz des schlechten Wetters geniessen wir die Tour in vollen Zügen, hinter jeder Kurve steckt eine neue Überraschung. Und so benötigen wir mit vielen Fotostopps doch 8 Stunden für die 120km lange Strecke bis zur Laguna de la Cocha.

Santuario de Las Lajas (Nariño)

Bevor wir Kolumbien nun endgültig Adiós sagen, unternehmen wir noch einen Abstecher in den Wallfahrtsort Las Lajas, dem Ort der wunderbaren Begegnungen. Mitten in einem Canyon wurde eine Kirche erbaut, genau an dem Ort, wo 1754 ein taubstummes Mädchen der Jungfrau Maria begegnet ist und darauf hin wieder sprechen konnte. Nebst diesem Wunder soll es noch viele weitere gegeben haben, wenn man den Tafeln glaubt, die einem auf dem Weg hinunter zur Kirche begleiten. Wir übernachten auf einem Parkplatz etwas ausserhalb des Dorfes und laufen zu Fuss zu der Kirche. Vor allem nachts ist es interessant, wenn die Kirche in allen erdenklichen Farben erstrahlt und dann schon fast eher an Disneyland als an eine religiöse Stätte erinnert. Aber schön und imposant anzuschauen ist es trotzdem.

Mit soviel Gottes Segen auf dem Weg, rollen wir nach 7 Wochen in Kolumbien auf die Grenze Ecuadors zu und verlassen ein Land, das sich einen Platz ganz weit vorne in unserer Rangliste der Lieblingsländer ergattert hat.

Fazit Kolumbien

Von keinem anderen Land zuvor haben wir bisher soviel Positives gehört wie von Kolumbien und dem möchten wir uns auf jeden Fall anschliessen. Die Menschen sind so herzlich und hilfsbereit, dass man sich hier einfach auf Anhieb wohl fühlen muss. Auch wegen der Sicherheitslage hatten wir nie irgendwelche Bedenken und konnten alle Strecken fahren, die wir wollten. Gewiss gibt es immer noch Regionen, die vielleicht etwas kritischer sind, aber überall muss man als Reisender ja auch nicht hin. Die Polizei- und Militärkontrollen waren immer überaus freundlich und wenn der jeweilige Daumen bei den Militaristen am Strassenrand hochgehalten wurde, wusste man, dass die Strecke bis zum nächsten Militärposten abgesichert ist. Für uns war Kolumbien ein absolutes Highlight unserer bisherigen Reise und es wird bestimmt nicht beim letzten Besuch bleiben.