nichtswieweg... vier Abenteurer unterwegs

Reisebericht zu den Fotos
Gefahrene Route
USA - Südwesten Teil 2
Fotogalerie vom 16.10.2015 bis 05.11.2015, USA
Highlights: Mojave Natl. Preserve, Mojave Road, Los Angeles, Hollywood, Palm Springs, Joshua Tree National Park, San Diego

Nach 9 Monaten "on the road" in den USA sind unsere letzten Tage nun definitiv angebrochen. Auf unserem Weg nach Süden wartet jedoch noch ein besonderes Highlight auf uns, die Ost-West Durchquerung der "Mojave Wüste". Mit einem Spaziergang über den berühmten "Walk of Fame" in Hollywood L.A., einem Abstecher in die Wüstenoase "Palm Springs" und dem Besuch des "Joshua Tree National Parks" schliesst sich dann der Kreis unserer grossen Nordamerika-Tour!

Auf geht's! Wir starten die Durchquerung der Mojave Wüste von Ost nach West auf der ehemaligen Handelsroute der Mojave Indianer, der Mojave Road.
Der Weg führt in Bachbetten mit zeitweise meterhohen Seitenwänden.
Wenn's jetzt nur nicht zu regnen beginnt.
Immer wieder trifft man auf Kakteen mit intensiv leuchtenden Blüten.
Der Weg entlang der Mojave Road wird nicht mehr unterhalten. So kommt es vor, dass einige Pisten extrem buckelig sind. 
Dann plötzlich wird der Weg wieder glatt wie ein Baby-Popo ;-)
Dieses Agavengewächs, auch bekannt als Joshua Tree, findet man vor allem im Mittelteil der Strecke sehr oft am Wegesrand vor. Leider hingen diese stacheligen Dinger teilweise zu sehr in den Weg, so dass kein Durchkommen für unseren Mogli mehr war. Die Säge schaffte hier Abhilfe.
Die dritte Nacht verbringen wir an diesem idyllisch angelegten BLM-Campground, auf halber Strecke der Durchquerung. 
Vor uns braut sich ein übles Gewitter zusammen. Ob es wohl besser ist, umzukehren? Mit einem etwas mulmigen Gefühl warten wir die Nacht ab.
Am nächsten Tag hat sich das Gewitter verzogen und wir können weiter der Mojave Road entlang fahren.
Natürlich lassen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen und schreiben uns im Guest Book der Mojave-Mailbox ein, welche nach ca. 120km am Wegesrand der Mojave Road liegt.
Gleich dahinter befindet sich eine kleine Frosch-Sammlung (dominiert von einem exhibitionisch veranlagten Gartenzwerg).
Weiter geht die Fahrt inmitten der Joshua-Trees ...
... dem Sonnenuntergang entgegen.
Unser Mogli stemmt sich gegen jedes noch so grosse Hindernis.
Doch beim Soda Lake müssen wir passen. Die Durchfahrt des salzhaltigen Sees ist aufgrund des Wassers nicht möglich. Hier gibt es jedoch eine 30km lange Umfahrmöglichkeit. 
Zwar ist der See zumindest teilweise oberflächlich getrocknet, doch wir gehen hier kein unkalkulierbares Risiko ein.
Auf der Umfahrung des Soda Lakes.
In der Wüste fühlen wir uns wohl :-)
Dieser wunderschöne Joshua-Tree durfte vollumfänglich stehen bleiben - wir haben lediglich ein Foto geschossen.
Nach dem Soda Lake ging's vorwiegend einem breiten Flussbett entlang immer weiter Richtung Westen.
Roger fährt mit einem Riesenspass durch dieses Flussbett. Kurz zuvor haben wir hier einen Motorrad-Fahrer raus gezogen. Der Arme hat seinen Töff komplett versenkt.
...
Kurz vor Ende der Mojave Road schlagen wir einmal mehr unsere Zelte auf und weil es hier so schön ist, bleiben wir gleich für zwei Tage. :-)
Was wäre die Filmwelt ohne Hollywood!
Die Stars und Sternchen der Filmwelt sind auf dem Walk-of-Fame verewigt.
In Hollywood ist für jeden was dabei.
Ob als Terminator oder als Gouverneur von Kalifornien - Arnold Schwarzenegger hinterlässt seine Spuren.
Ein weiteres Highlight Hollywoods ist das Sid Grauman's Chinese Theatre, genauer gesagt die Hand und Fussabdrücke der Stars. Goerge Clooney hat die gleiche Handgrösse wie Roger.
Die Abdrücke von Bruce Willis sind uns dann aber doch eine Nummer zu gross.
Dann schon eher Ben Stiller - dem wahrscheinlich bestverdienenden Komiker der Welt.
Was wäre die US-Filmwelt ohne Tom Hanks. 
Wir hingegen widmen uns nun dem hinteren Teil des Chinese Theatre zu. ...
... Zum Einen hat man hier eine hervorragende Sicht zum berühmten Schriftzug ...
... und zum Anderen gibt es gleich in der oberen Etage die weltbesten Cremeschnitten jenseits der Schweiz.
Gestärkt verlassen wir L.A. und damit auch Hollywood und ziehen um nach Palm Springs. Ob wir hier das berühmte, von den Eagles besungene Hotel California gefunden haben?
Während wir auf die neuen Mogli-Finken warten, quartieren wir uns in einem Hotel ein und nutzen diese Gelegenheit, um ein paar weitere Bestellungen zu tätigen.
Roger beim Umfüllen der Gasflasche: Die volle Flasche wird kopfüber in die Sonne gehängt und die leere kommt darunter in den Schatten. Beides mit einem Schlauch verbinden und der Rest wird von der Sonne und der Schwerkraft erledigt.
Zwar haben wir schon unzählige Joshua-Trees in der Mojave Wüste gesehen. Trotzdem statten wir dem Joshua Tree Nationalpark noch einen kleinen Besuch ab. Schliesslich sind diese Dinger ja sooooo fotogen ;-)
Endlich wurden die neuen Reifen für Mogli geliefert. Wie sie dann montiert werden, ist eine andere Geschichte. 
Beim letzten Abend in den USA lassen wir uns am Büffet des Viejas Casino nochmals richtig verwöhnen.
Bis bald - hasta pronto in Mexiko!