Foto: Laguna Hedionda, Bolivien   New York, 04.02.2012 18:33 Uhr  
       
 
 
 
   
 
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Das Project CANEBRO
Unser Projekt nimmt Gestalt an - wenn auch nur in Form von Papier und in klein wenig übertriebener Fassung:

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Vorbereitung unserer Weltreise

Wenn es um die Frage geht, wie man sich am besten auf so eine lange Reise vorbereitet, gehen die Meinungen weit auseinander.  Vom planlosen Aufsichzukommenlassen bis zur generalstabsmässigen Vorbereitung ist alles anzutreffen. Schlussendlich ist es eine Einstellungssache und natürlich auch eine Frage der Zeit die man nebst der Arbeit, Familie und sonstigen Verpflichtungen hat.

Wir haben uns zum ersten Mal anderthalb Jahre vor unserer Reise zusammengetan und uns über die Route, die Ausrüstung und Themen wie Versicherungen, Steuern, Finanzen und Familie unterhalten. Schon bald merkten wir, dass ein Jahr Vorbereitung nicht wirklich viel Zeit ist, und dass wir so früh wie möglich anfangen mussten, uns zu ent-scheiden, wohin die Reise gehen soll, wie wir reisen wollen (Verkehrsmittel) und vorallem wie lange die Reise dauern soll.

Nach ein paar Monaten entschieden wir uns dann, mit eigenen Fahrzeugen nach Lateinamerika und Asien zu reisen. Von da an machten wir uns auf die Suche nach geeigneten Fahrzeugen (siehe Rubrik Land Rover für mehr Informationen).

Nun hatten wir die Fahrzeuge, aber wussten noch nicht wirklich, ob wir das Auto als Unterkunft nutzen wollten, oder ob wir doch vorwiegend in Jugendherbergen, Motels oder Campingplätzen unser Nachtquartier aufschlagen wollten.

Nach einigen Berechnungen stellten wir fest, dass ein eigenes Dach über dem Kopf schlussendlich einiges günstiger kommt, obwohl die Unterkunftspreise in Südamerika und Asien nicht wirklich teuer sind.

Jetzt ging es an den Innenausbau und wir machten uns eifrig daran, zu recherchieren, welche Hersteller gute und einigermassen günstige Offroad Produkte lieferten und welche Leute bereits Erfahrungen mit Umbauten hatten.

Wir besuchten dann also verschiedene Reisevorträge (sowohl öffentliche als auch private) und kamen so mit Menschen in Kontakt, die wirklich was zu erzählen hatten. Die Erkenntnisse, die wir daraus sammelten, haben unsere Vorbereitungen immer mehr geprägt, und schlussendlich können wir fast behaupten, fast alles anders gemacht zu haben, als es vor einem Jahr bei unserem ersten Zusammentreffen geplant wurde.

Unsere Meinungen haben sich im Laufe der Zeit oft verändert. Wir merkten, dass Spontanität im kleinen Rahmen sehr gut ist, aber bei einem solch grossen Vorhaben irgend wie Fehl am Platz ist.

 
         
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